Wie man durch Sprachreisen zum Iren wird: "Irish for a Day"
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by: HSchelling
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Date: Fri, 27 Feb 2009 Time: 3:23 PM
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Wie man durch Sprachreisen zum Iren wird: “Irish for a Day”
Feiern Sie mit Iren und Nicht-Iren aus aller Welt den St. Patrick´s Day in Dublin
Der wohl bekannteste irische Feiertag St. Patrick's Day - liebevoll auch St. Paddy's genannt - steht kurz bevor. Auch in diesem Jahr wird der 17. März als Feiertag von Iren in der ganzen Welt gefeiert und auch manch Nicht-Ire wird „Irish for a Day“.
Der Todestag des irischen Heiligen St. Patrick ist ein Nationalfeiertag in Irland. Einst ein religiöser Feiertag, werden heute nur noch wenige, traditionelle Gottesdienste (meist in Gälisch) gehalten. Stattdessen wird auf den Straßen oder in Restaurants und Kneipen gefeiert. Der St. Patrick´s Day in Irland ähnelt dem rheinischen Karneval und ist das feuchtfröhlichen Volksfest schlechthin in Irland.
Wer Jubel, Trubel und Heiterkeit mag, der sollte einmal in seinem Leben den echten St. Patrick's Day erleben! Und wo geht das einfacher und schneller als im recht nah gelegenen Irland, wo man seinen Urlaub auch prima mit einer Sprachreise nach Irland verbinden und sich so neben dem Sprachunterricht auch gleich in die irischen Traditionen stürzen kann?
In Dublin, der Hauptstadt Irlands, findet jedes Jahr das St. Patrick's Day Festival statt, das an den Tagen vor und nach dem 17. März mit zahlreichen, meist kostenlosen Veranstaltungen und Konzerten aufwartet. Am 17. März selbst findet die große Parade im Stadtzentrum statt, der jährlich über eine Million Zuschauer beiwohnen.
St. Patrick, der Nationalheilige der Iren, lebte im Übrigen im 5. Jahrhundert. Wie und wo er aufgewachsen ist, darüber gibt es keine eindeutige Meinung. In einem stimmen aber fast alle Legenden überein: mit 16 Jahren wurde er durch Sklavenjäger von Wales oder Schottland nach Nordirland verschleppt, wo er die nächsten Jahre ein hartes Leben als Schafhirte verbrachte. In der Einsamkeit der rauen Landschaft wandte er sich dem Christentum zu. Eine Vision veranlasste ihn jedoch aus Irland zu fliehen und eine Priesterausbildung zu absolvieren. Erst mehrere Jahre später kehrte er zurück nach Irland mit der Mission: irischen Kelten zum Christentum zu bekehren.
Sein Erfolgskonzept war einfach: Da er Sprache und Brauchtum der Kelten gut kannte und wusste, dass die größtenteils naturreligiösen Iren diese nicht leichtfertig ablegen würde, brachte er diese Riten und Traditionen im christlichen Glauben unter. So erklärte er z.B. die Dreifaltigkeit des christlichen Glaubens anhand eines dreiblättrigen Kleeblattes (Shamrock). Seither gilt das Kleeblatt als irisches Nationalsymbol. Manche führen auch die Entstehung des Keltenkreuzes auf St. Patrick zurück, welches das heidnische Symbol Sonne mit dem christlichen Symbol Kreuz verbindet. St. Patrick hielt auch die Tradition, den Göttern durch Feuer zu huldigen, aufrecht und fortan wurde auch zum Osterfest ein Feuer entfacht.
Die vielleicht bekannteste Tat des heiligen Patricks ist jedoch die Befreiung der irischen Insel von Schlangen. Der Legende nach habe er diese bei einer Bergpredigt mit seinem Bischofsstab von der Insel vertrieben. Wie viele ist jedoch auch diese Legende als Symbol der Vertreibung des heidnischen, keltischen Glaubens zu deuten. Im nacheiszeitlichen Irland gab es nämlich nie Schlangen.
Sie möchten am 17. März live dabei und „Irish for a Day“ sein? Der Münsteraner Sprachreisen-Veranstalter carpe diem hält auch kurzfristig noch Angebote für Ihre Sprachreise nach Irland bereit: ob Galway, Cork oder Sprachreisen Dublin – gefeiert wird überall!
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S. Ranft
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