Die Zukunft der Billigflieger
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by: honoldo
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Date: Tue, 24 Mar 2009 Time: 12:56 PM
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Die Billigflieger, die vor etwa zehn Jahren auftauchten, wollten vor allem der etablierten Konkurrenz einen möglichst großen Anteil des rasch wachsenden Flugverkehrs abwerben. Da die Reisebranche sehr preissensitiv ist, erreichten sie das am leichtesten dadurch, dass sie Flüge weit unter dem Preis der großen Fluggesellschaften anboten. Das war einerseits wegen der niedrigeren Landegebühren auf den kleinen Provinzflughäfen und andererseits wegen der wesentlich schlechteren Bezahlung der Mitarbeiter möglich. So gibt es seit einigen Jahren Flüge für einige wenige Euro zum Mallorca Urlaub. Zu einer Zeit, als das Öl noch unter 30 Dollar pro Barrel kostete, waren die Kerosinkosten noch einigermaßen bezahlbar. Zeitweise lag dieser Preis bei 140 Dollar, so dass der Sprit einen gewaltigen Anteil der Gesamtkosten ausmacht. Es wird daher immer schwieriger, Billigflieger zu sein. Hinzu kommt, dass das Geschäftsmodell der Billigflieger im Hinblick auf die globale Erwärmung in die Kritik geraten ist. Eine Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel wird die Gesellschaften in Zukunft stärker finanziell belasten. Deshalb lassen sich die Fluggesellschaften neue Strategien einfallen: Die einen Billigflieger hoffen durch verbesserten Service und somit Imagegewinn höhere Preise verlangen zu können. Die andern versuchen, die Preise noch mehr zu senken. Es bleibt abzuwarten, welche Strategie die bessere ist und welche Fluggesellschaften den Konkurrenzkampf überstehen werden.
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Die Zukunft der Billigflieger - von Ingolf Kreuzer
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