Appartments in Berlin: Die Neue Galerie
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by: ChrisBarcelo
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Date: Wed, 7 Jan 2009 Time: 10:15 AM
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Die Neue Galerie
Die Neue Galerie ist das Ergebnis der groβen Erneuerungen, die in den Jahren zwischen 2000 und 2002 vollzogen wurden. Es handelt sich um zwei groβe Lagerhallen mit einer Fläche von 400m², die mit einer modernen Treppe miteinander verbunden sind. Dieser enorme Bereich verfügt des Weiteren über einen Balkon im Innenbereich, der der Galerie sehr viel Helligkeit verschafft und sie so zu einem geeigneten Ort für Ausstellungen macht.
Im Zentrum der Galerie befinden sich 30 verschiedene Ateliers, die sich der Malerei, Fotografie, Video, Grafikdesign und dem Kupferstich widmen. Die Ausstellungen decken ein breites Spektrum an Medien, zwischen traditionellen und zeitgenössischen Ausstellungen, die die Stadt, die Kultur und die Politik des Tacheles konzeptionell repräsentieren.
Das Tacheles wurde unmittelbar berühmt durch die einzigartige Atmosphäre des Gebäudes und der hohen Anzahl an verschiedenen künstlerischen und kreativen Ereignissen, die dort stattfinden. Schon seit Beginn galt Tacheles als das Zentrum für die Entwicklung und die Realisierung der verschiedenen alternativen Lebensformen und der kulturellen Einflüssen, sowie als Standort, um neue kreative und urbane Ideen auszuprobieren. Künstler aus aller Welt präsentierten ihre Performances, gaben Konzerte und stellten ihre Bilder, Installationen und Skulpturen aus. Diese grundlegende Idee besteht noch immer und das Programm wurde um Theateraufführungen, Kino, Ausstellungen, Performances, Workshops, Poesieabenden und Partys erweitert.
Das Kultur- und Künstlerzentrum Tacheles befindet sich in einem Abrissgebäude in Berlin Mitte, im ehemaligen Osten der Stadt. Früher war es der Stadtteil der Juden und heute ist es zum Treffpunkt vieler kunst- und kulturinteressierter Menschen geworden. 1990 wurde dieses Gebäude von einer jugendlichen Gruppe von Künstlern aus der ganzen Welt entdeckt und besetzt. Später wurde das Gebäude, aufgrund der besonderen Stahlkonstruktion, sogar zum historischen architektonischen Denkmal erklärt. Nach dem Mauerfall im November 1989 entstand eine Subkultur in den Stadtteilen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain im alten Berlin, dessen Hauptziel die Autonomie, Spontaneität und die Improvisation war. Künstler aus allen Teilen der Welt nutzten die groβe Vielzahl an unbesetzten Bereichen, um neue Arten des alternativen Lebens auszuprobieren.
Nach dem Mauerfall besetzten in Ost-Berlin viele Künstler, Verrückte, Punks und Poeten dieses Gebäude, das noch immer diesen speziellen Wandel der Zeit darstellt. Natürlich ist es heute nicht mehr das, was es früher einmal war. Heutzutage halten sich dort Künstler auf, die von Touristen Geld verlangen, die ihre Werke sehen wollen. Es ist ein gutes Geschäft. Das Viva Zapata ist eine Bar, die den Sommer ausnutzt, um eine Terrasse auf dem Grundstück hinter dem Gebäude aufzubauen. Die Einen und Anderen lassen sich treiben und die Besetzer Touristen sind für viele das Überlebenseinkommen. Jedoch muss man genau wissen, was man sich anschauen will, denn dieses Gebiet ist wirklich nicht billig. Dennoch hat im Zapata, zum Beispiel, die Band Kultur Schock gespielt. Das Haus ist ein atemberaubender Ort, fast abgerissen, mit Graffitis weit und breit und einer nächtlichen Beleuchtung
Dort wäre es Ihnen egal, sich wie ein Tourist zu fühlen. Schlimmer ist die Arroganz und Scheinheiligkeit, aber wenn Sie einer der Künstler von dort oder vom Zapata wären, dann würden Sie sich sehr wahrscheinlich genauso verhalten.
Und? Sind Sie nun neugierig geworden? Dann reisen Sie doch einfach nach Berlin, entdecken Sie die deutsche Hauptstadt und mieten Sie sich ein Appartment in Berlin!
Übersetzt aus dem Spanischen von Christina Gersberg
About the Author
Guten Tag! Mein Name ist Christina Gersberg und ich arbeite als Übersetzerin für das Unternehmen Only-Apartments in Barcelona.
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