Nicht die Wechstaben verbuchseln
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by: Schossig
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Date: Sun, 7 Jun 2009 Time: 6:17 AM
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Ein Texter sollte nach Möglichkeit in der deutschen Rechtschreibung soweit fit sein, dass ihm Rechtschreibfehler nicht mehr unterlaufen. Auch die Grammatik der deutschen Sprache sollte geläufig sein. Ansonsten kann er eigentlich gleich einpacken und sich einen anderen Job suchen. Dennoch passiert es hin und wieder, dass im Eifer des Gefechts diverse Buchstaben einfach verwechselt werden. Ärgerlich ist es, wenn es einem gar nicht mehr auffällt. So zum Beispiel schreiben viele Texter anstelle von „und“ „udn“. Das kann passieren und sollte nicht ernst genommen werden. Man kann ja einen Text nicht anhand eines falschen Wortes verurteilen. Vor allem nicht den Texter. Es gibt genügend negative Beispiele im Internet, die beweisen, dass auch professionelle Texter und Übersetzer krasse Fehler machen können. So zum Beispiel bei Gebrauchsanweisungen. Was da teilweise für ein Stuss geschrieben wird, ist nicht mehr feierlich. Freilich ist es keine Entschuldigung für einen Texter, wenn er nur Leichtsinnsfehler macht. Dennoch sollten die Auftraggeber den einzelnen Textern ein wenig Kredit geben und kleine Fehler gleich ausbessern ohne gleich den kompletten Text zur Bearbeitung zurückzuschicken. Es frustriert beide Seiten und sorgt nicht unbedingt für ein gutes Betriebsklima. Anders ist es natürlich, wenn im ersten Satz schon so viele Fehler sind wie Wörter. Dann ist die Rücksendung absolut gerechtfertigt. Denn der Auftraggeber zahlt ja auch Geld für diese Leistung. Ein Autohaus kann ja auch nicht von Ihnen als Kunde erwarten den ersten Motorschaden selbst zu reparieren. Es ist eben ein Geben und Nehmen in dieser Branche. Und das ist auch gut so, denn nur so kann ein Autor wachsen und die Qualität der Texte bleibt beständig.
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Holger Schossig
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