Altersvorsorge, welche Investments eignen sich?
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by: Doc Roberts
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Date: Tue, 17 Feb 2009 Time: 5:24 PM
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Aktien, Anleihen, Festgeld, Investmentfonds, Lebensversicherungen oder Immobilien, was eignet sich für die Altersvorsorge? Es eignen sich grundsätzlich alle Anlagearten, doch darf nicht nur in einen Bereich investiert werden. Das Kapital muss auf mehrere Bereiche verteilt werden. Dadurch minimiert sich das Risiko mit dem angelegten Geld Verluste zu machen, denn es ist unwahrscheinlicher, das alle Investments schlecht sind. Bei nur einem Investment kann am meisten gewonnen, aber auch am meisten verloren werden.
Als erstes stellt sich die Frage, ob man vor dem Beginn der Rentenzeit auf das Geld zurückgreifen muss oder nicht. Grundsätzlich sollte man natürlich nicht auf das Geld zurückgreifen müssen, da es ja für den Lebensabend ist, aber es kann nicht schaden einen Teil des beabsichtigten Kapitals so anzulegen, dass man jederzeit herankommt. Das macht vor allem für die Menschen Sinn, die noch über 20 Jahre bis zum Renteneintritt haben. Vielleicht ist es in 10 Jahren notwendig seine Strategie zu wechseln und das Geld woanders anzulegen, da sich die alte Investition als schlecht herausstellt oder weil sich einfach die Rahmenbedingungen verändert haben.
Beim Festgeld sind die Nachteile, dass man während der Laufzeit nicht an sein Geld kommt und die Renditen nicht so hoch sind. Doch was spricht dagegen einen Teil fest bei der Bank zu lassen. Einen Teil, an den man sowieso nicht heran muss, der aber garantiert am Ende der langen Laufzeit zur Verfügung steht. Natürlich spricht dagegen die Abwertung des Geldes durch die Inflation.
Bei Aktien ist das Problem, dass sie innerhalb von kurzer Zeit deutlich an Wert verlieren können. Doch auf der anderen Seite bringen die richtigen Aktien von guten und sicheren Unternehmen auch jährliche gute Renditen, die zum Konsum oder zur Wiederanlage genutzt werden können. Die Kurse der Aktien steigen auf langer Sicht, ihre Wertsteigerungen über einen langen Zeitraum sind die höchsten unter den verschieden Geldanlagemöglichkeiten, deshalb sollten sich auch Aktien im Depot befinden.
Bei den Anleihen liegt ein ähnliches Problem vor, wie bei den Aktien. Die Auswahl der richtigen Anleihen ist entscheidend. Es sind nur Anleihen von wirklich solventen Herausgebern zu empfehlen. Auch Unternehmen mit hohen Ratings, die aber viele Schulden haben und nicht sehr sicher am Markt sind, sollten nicht ins Depot kommen. Bei Staatsanleihen sollte darauf geachtet werden, dass sie über hohe Devisenbestände verfügen oder ihre Schulden mit reichen Rohstoffvorkommen decken können.
Investmentfonds können auch ins Depot zur Vorsorge gehören, doch hier gilt in erster Linie in Fonds zu investieren, die transparent und einfach gestrickt sind, wo man das Investitionsziel des Fonds auch versteht. Je undurchsichtiger und komplizierter ein Fonds ist, umso mehr sollte man als Anleger davon die Finger lassen. Genauso wie in die Investition von Lebensversicherungen, speziell die Kapital-Lebensversicherungen. Diese haben eine niedrige Rendite und sichern dabei auch nicht richtig im Ernstfall, also dem Tod, ab. Deshalb lieber nicht darin investieren. Wenn schon eine Lebensversicherung, dann eine richtige, die im Todes- oder Erlebensfall voll auszahlt. Die Direktinvestition in Immobilien kann sinnvoll sein, da Immobilien auch relativ Wert stabil sind, doch ist das Geld stark gebunden. Man kann Immobilien nicht so einfach verkaufen, außerdem kann der Wert des Gebäudes mit der Zeit sinken oder steigen, je nachdem wie sich die Umgebung verändert. In der Nähe einer geplanten Autobahntrasse wäre ein Gebäudekauf nicht zu empfehlen, da Grundstück- und Gebäudewert dadurch deutlich verringert werden. Natürlich kann der Weg auch andersherum gehen. Erwirbt man ein Gebäude in einem Wohngebiet, das nach einigen Jahren viel attraktiver wird, steigt auch der Wert des Gebäudes, sowie die Mietpreise.
Das soll fürs erste reichen, obwohl es noch weitere Möglichkeiten zur Altersvorsorge gibt. Als erstes sollte jeder für sich sein Gehirn benutzen und in einfache, durchsichtige und leicht verständliche Investments investieren. Nicht zu viel wollen, denn hohe Renditen bedeuten auch hohe Risiken.
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Angestellter bei einem Finanzdienstleister.
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